Wettkämpfe Laufsport - Berichte 2021


29. Neuhauser Straßenlauf am 11.09.2021

In diesem Jahr fand der Neuhauser Straßenlauf ganz ungewohnt erst im September statt. Nach den Erfahrungen im letzten Jahr, als die Organisatoren gezwungen waren, aufgrund der verschärften Corona-Situation im März den Lauf einen Tag vor dem geplanten Termin abzusagen, wollten sie in diesem Jahr wohl auf Nummer sicher gehen und peilten von vornherein gleich den Herbst an. Die Zählweise behielten sie allerdings bei, sodass nach dem 27. Straßenlauf  2019 in diesem Jahr gleich der 29. Straßenlauf stattfand, obwohl der 28. Lauf gar nicht durchgeführt wurde.


Nachdem die Mittelfränkische 10km-Meisterschaft (die eigentlich in Roth stattfinden sollte) pandemiebedingt dort nicht durchgeführt werden konnte, hatte sich zunächst Erlangen als Ersatz angeboten. Weil aber auch dort der Winterwaldlauf abgesagt werden musste, erklärte sich das Neuhauser Orga-Team dankenswerterweise bereit, die Mfr. Meisterschaft mit auszurichten. Leider hielten sich aber die Teilnehmerzahlen sehr in Grenzen. Nicht einmal 100 Aktive hatten für den Hauptlauf gemeldet, und noch weniger  (nämlich nur 78) gingen dann tatsächlich an den Start. Für die Mfr. Meisterschaft gingen gar nur 23 Aktive an den Start. Ob das an corona-bedingten Unsicherheiten und Bedenken lag oder an den kurzfristigen Terminänderungen bei der Meisterschaftswertung, lässt sich da nicht nachvollziehen. Die Neuhauser hatten auf jeden Fall ihr Möglichstes getan, um die Veranstaltung so corona-gerecht wie möglich durchzuführen, und alles von Startnummernausgabe über Verpflegung bis zur Siegerehrung ins Freie verlegt (wobei das Wetter zum Glück mitspielte). Lediglich am Start tummelten sich alle im Pulk, was doch ein deutlicher Unterschied zum Weisendorfer Hochstraßenlauf war, wo die Läufer in 10er-Blöcken auf die Strecke geschickt wurden.

Während bei den ersten Läufen die äußeren Bedingungen noch recht angenehm waren und es sogar nach Regen aussah, kam pünktlich zum Start des Hauptlaufs die Sonne heraus und heizte den Läufern ein. Vom Start weg setzte sich ein Zweierteam mit Jürgen Wittmann (TV 1848 Coburg) und dem vereinslosen Johannes Strobel  an die Spitze, nicht weit dahinter unser Johannes Schwabe. Dazwischen war mit Maria Kerres (SWC Regensburg) auch gleich die erste Frau zu finden. Sie und das Zweierteam bestimmten dann auch das Rennen und liefen als Erste im Ziel auf dem Sportplatz ein. Johannes verteidigte seine Position und kam als Gesamt-Fünfter im Ziel an. Damit erreichte er den 3. Platz in der M40 und wurde gleichzeitig Mittelfränkischer Meister über die 10 km. Annett Kunath-Zeh hatte da leider nicht so viel Glück. Sie verpasste das Treppchen knapp und belegte in ihrer Altersklasse Platz 4. In der  Meisterschaftswertung kam sie damit auf den 7. Platz.


35. Hochstraßenlauf in Weisendorf am 03.07.2021

Nach langer coronabedingter Unterbrechung fand Anfang Juli in der näheren Umgebung wieder ein Laufwettkampf statt. Das Orga-Team vom Heimatverein Weisendorf hatte den Mut, den traditionellen Hochstraßenlauf für den 02. Juli zu planen, auch wenn klar war, dass der Lauf bei einer Inzidenz im Landkreis von über 100 hätte abgesagt werden müssen. Nachdem der Wert am Veranstaltungstag und auch in den Tagen davor aber bei unter 10 lag, hielten sich auch die Hygienevorschriften in Grenzen. Lediglich im Museum bzw. im Vereinsheim, auf dem Platz davor sowie im Start- und Zielbereich waren Masken zu tragen und die Abstandsregeln einzuhalten. Beim Start wurden die Läuferinnen und Läufer in 10er-Blöcken auf die Strecken geschickt, bevor nach kurzer Pause der nächste Block folgte. Das verlängerte zwar die Dauer der Wettkämpfe und verzögerte die Feststellung der Ergebnisse, war aber unter diesen Umständen nicht anders umzusetzen.

Beim Hauptlauf gab es in diesem Jahr eine geänderte Streckenführung. Zuerst wurde auf der Straße nach Reuth, weiter in den Wald Richtung Mittelmembach und wieder zurück zum Start gelaufen. Dort ging es nach dem Museum links den Berg rauf auf die Hochstraße, dort links Richtung Reuth und kurz davor wieder links bergab auf die Straße und zurück zum Ziel. Nach den Regenfällen in der letzten Zeit waren die Wege im Wald teilweise recht matschig, und auf dem Anstieg nach dem Museum stand auch Wasser auf der Wiese, sodass einige Aktive unfreiwillig Bekanntschaft mit dem Schlamm machten. Immerhin waren aber die Temperaturen nicht so hoch wie beim letzten Lauf vor 2 Jahren.

Die TS Herzogenaurach war, auch dank der Mithilfe unserer Triathleten, mit 6 Teilnehmern vertreten. Erstmalig mit von der Partie waren zwei Wettkampfneulinge aus der Dienstagsgruppe von Trainer Andreas Köberlein. Insgesamt begaben sich im 1,5-km Neumüller-Schülerlauf 44 Läuferinnen und Läufer an den Start. Im Trikot der TSH der 9-jährige Tim Rocholl und in der U12 Ben Fischer. Gut aufgewärmt und mit Insider-Tipps vom Trainer ging es für beide Läufer los in ihren ersten Wettkampf. Nach 6:32 min finishte Ben Fischer als 5. seiner AK und als 6. im Gesamteinlauf. Nach 6:41 min beendete Tim Rocholl seinen Lauf, was ihm einen hervorragenden 2. Platz in der U10 bescherte. Beide Nachwuchsläufer zeichneten sich durch einen vorbildlichen Laufstil und einem unglaublichen Kampfgeist aus.

Im Hauptlauf über 10 km waren trotz (oder wegen?)Corona sogar mehr Teilnehmer als in den letzten Jahren am Start. Viele freuten sich einfach, wieder mal einen Wettkampf absolvieren zu können, und nahmen dafür auch längere Anfahrten in Kauf. Der Gesamtsieg bei den Männern sowie bei den Frauen ging dabei auch an oberfränkische Vereine. Bei den Männern siegte Sven Starklauf (DJK SC Vorra) in 34:22 min, bei den Frauen gewann Elvira Flurschütz (SC Kemmern) in 40:36 min. Für die TSH reichte es immerhin auch zu zwei Podestplätzen. Annett Kunath-Zeh kam in der W45 auf den 3. Platz, Stefan Jung belegte in der M50 den zweiten Platz; Stefan wurde daneben auch noch als bester Weisendorfer geehrt. In der M40 kam Johannes Schwabe auf den undankbaren 4. Platz, Christian Dohle belegte dort Platz 9. Bei den Siegerehrungen wurden Urkunden und Preise auf die Siegerpodeste (mit entsprechendem Abstand) gelegt, wo sich dann die Geehrten ihre Preise abholen konnten und auch ohne Maske fotografieren lassen konnten.


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