Trainingslagerberichte

Die Trainingslagerberichte für dich zum nachlesen!

                                              2018

Kraft, Ausdauer und Tempo – Herzogenauracher Leichtathleten bereiten sich in Kroatien auf die Freiluftsaison vor

Herzogenaurach – Die Leichtathletik-Trainingsgruppe der TSH hat ihr mittlerweile traditionelles Trainingslager in den bayerischen Osterferien zum ersten Mal in Kroatien verbracht. Die neunköpfige Gruppe von Trainer Peter Müller ließ sich in der Region Istrien, dem Norden Kroatiens, nieder, um sich zehn Tage lang gezielt auf die Freiluftsaison vorzubereiten. Trainiert wurden dabei vor allem die Disziplinen des Mehrkampfes – aber auch Freizeitaktivitäten kamen nicht zu kurz.  

Da aufgrund von Renovierungsarbeiten das von den TSH- Athleten in der Vergangenheit schon oft besuchte Hotel in Spanien in der Region Andalusien dieses Jahr nicht für das Trainingslager zur Verfügung stand, zog es die Herzogenauracher nun erstmals zur Saisonvorbereitung nach Kroatien. Weil in diesem Jahr insgesamt nur acht Athleten dabei waren, wurden die 805 Kilometer Wegstrecke mit dem Vereinsbus und einem PKW nach fast zehnstündiger Fahrt bewältigt. Im Hotel „Park Plaza Belvedere“ in Medulin waren die sechs Athleten, zwei Athletinnen und Trainer Peter Müller untergebracht und fanden dort nahezu optimale Bedingungen vor: einen Außen- und Innenpool, eine Sauna sowie einen hoteleigenen Kraftraum. In der Nähe des Hotels befand sich auch das Stadion, in dem bei angenehmen Temperaturen fast täglich trainiert werden konnte. Neben den Herzogenaurachern hatten sich auch die Leichtathleten aus Höchstadt und Fürth für das Hotel als Unterkunft entschieden, so dass sich die mittelfränkischen Athleten auch fernab der Heimat austauschen konnten. 

Nachdem noch am Anreisetag ein kleiner Lauf an der Küste absolviert wurde, um sich mit der Gegend vertraut zu machen, ging es am ersten Tag für die Sportler in das Stadion der nahe gelegenen Stadt Pula. Hier feilten die Athleten an verschiedenen Stationen in Form von Zweier- und Dreiergruppen insbesondere an der Technik des Hürdensprints. Nach einer Mittagspause übten die Teilnehmer anschließend auf der Hoteleigenen „Wurfanlage“ sowohl den Diskuswurf als auch das Kugelstoßen. Ein ca. 25- Minütiger Lauf rundete den ersten Trainingstag ab. Am zweiten Tag standen der Weitsprung und der Speerwurf auf der Agenda, bei dem die TSH`ler Anläufe und Absprünge trainierten; den Speerwurf verbesserte man vor allem mit Würfen auf festgelegte Ziele. Die „traditionellen“ Sprint- Tests über 30, 40 und 60 Meter absolvierten die Gruppe in diesem Jahr nicht gleich zu Beginn des Trainingslagers - eine weitere Neuheit. Trotz vorheriger Belastungen kamen dennoch einige erfreuliche Bestleistungen heraus, die nicht nur den Trainer fröhlich stimmten. Es folgte noch eine Krafteinheit, bei der die Bauch- und Rückenmuskulatur gestärkt wurde. In den folgenden Tagen standen dann Disziplinen wie Stabhochsprung, Kugelstoßen und Hochsprung auf dem Programm. Zum Trainingsplan gehörten auch auf Hürden ausgerichtete Übungen und Tempoläufe, exzentrische Treppensprünge und weitere Einheiten im Kraftraum.

Neben den verschiedenen Übungseinheiten achtete Coach Müller auch auf ein abwechslungsreiches Freizeitprogramm. So besuchten die Herzogenauracher die Hafenstadt Rovinj, deren Stadtbild eine auf einem Hügel gelegene Kirche prägt, bummelten durch die verwinkelten Gassen und besichtigten anschließend das Amphitheater in Pula. Das Wahrzeichen der Stadt wurde von Kaiser Augustus errichtet und bot zu früheren Zeiten Platz für ca. 23.000 Zuschauer. Viel Spaß hatten alle auch auf  einer gemeinsamen Bootstour, bei der die Teilnehmer die sogenannte „Cactus“-Insel besichtigten und an der Küste der Adria entlangschipperten. Spaziergänge und Besuche von Cafes gehörten ebenfalls zum Rahmenprogramm. 

Insgesamt waren die TSH-Athleten am Ende des Trainingslagers zwar erschöpft, traten jedoch hochzufrieden die Rückreise nach Herzogenaurach an. Übungsleiter Peter Müller zog zum Abschluss ein sehr positives Fazit: „Wir haben die guten Bedingungen in Kroatien bestmöglich ausgenutzt und uns intensiv auf die anstehende Freiluftsaison vorbereitet“, so der Trainer: „Ob sich die vielen Trainingseinheiten für unsere Athleten gelohnt haben, werden die kommenden Wettkämpfe in den nächsten Wochen zeigen.“  

 

Text: Justus Santjer

Fotos: Peter Müller


Trainingslager 2017

TSH-Leichtathleten bereiten sich in Spanien auf die Sommersaison vor

 

Zum wiederholten Mal begaben sich unsere Leichtathleten unter Leitung ihres Trainers Peter Müller zum alljährlichen Oster-Trainingslager nach Spanien. An der sonnenverwöhnten andalusischen Costa de Luz im Süden der iberischen Halbinsel fand die zum großen Teil aus Mehrkämpfern bestehende Trainingsgruppe ein ideales Domizil, um zehn Tage lang wichtige technische Grundlagen für die anstehenden Wettkämpfe zu legen.

 

Am Dienstag, dem 11. April startete der Flieger von München nach Málaga. Mit Mietautos ging es weiter nach Chiclana, wo gegen 20 Uhr alle im Hotel eingecheckt waren und sich das ausgezeichnete Abendbuffet schmecken ließen.

Am nächsten Morgen ging bereits das Training los. Bei über 20 °C und Sonnenschein standen vormittags Hürdentechnik, sowie nachmittags Speer und Diskus auf dem Programm, lediglich unterbrochen von einer Sandwich-Mittagspause im Stadion. Mit dem ersten Muskelkater im Gepäck wurde am Abend der Atlantik getestet und mit geschätzten 17°C als ausreichend warm zum Wellenreiten befunden.

 

An den weiteren Tagen standen zahlreiche Trainingseinheiten und Leistungstests auf dem Programm. Mittwochs wurden die Sprintfähigkeiten über 30m, 40m und 60m getestet, wo Bestzeiten und durch Trainer Peter Müller ausgelobte Eiskugeln für verbesserte Leistungen erzielt wurden. (Hier taten sich besonders U18-Athlet Louis Mennerat sowie der langjährige TSH´ler Timo Kaufmair mit Spitzenzeiten hervor.)

Bei den Sprungtests (Standweitsprung, Sprunglauf und Einbeinsprünge) am Ostersonntag konnten Osterhasensprungqualitäten nachgewiesen werden und der interne Konkurrenzkampf der Mehrkämpfer (um Christoph Lange, Marius Laib und André Zahl) trieb alle zu Höchstleistungen an. Beim Kugelstoßen und Hochsprung stand das Festigen der Wettkampftechnik im Vordergrund und beim Weitsprung das Verbessern des Absprung- und Flugverhaltens. Hier konnte insbesondere Chiara Ebner gute Fortschritte und Sprünge vorweisen.

 

Neben den insgesamt elf Trainingseinheiten blieb aber auch ausreichend Zeit zur Entspannung. Der herrliche Sandstrand direkt an der Hotelanlage bot beste Bedingungen zum Sonnen und Abkühlen im Atlantik, sowie zu ausgedehnten Strandspaziergängen im Sonnenuntergang. Weiterhin konnten der Beachvolleyballplatz sowie die naheliegende Golfanlage zum entspannenden Sporteln genutzt werden und die Unterstützung von Mehrkämpfer Lars Meschede als Physiotherapeut in Ausbildung konnte so manche Muskeln wieder einsatzbereit machen.

 

Das kulturelle Highlight im Trainingslager 2017 war der Besuch der Felsenstadt Ronda am Dienstag nach Ostern. Nach abenteuerlicher Anfahrt durch die kurvenreiche, aber landschaftlich beeindruckende Sierra de Grazalema, sorgte der Stadtbummel inklusive Erkundung der bis zu 120m tiefen Schlucht des Guadalevin inmitten der Stadt für reihenweise auslösende Kameras.

 

Die abschließenden beiden Tage brachten noch einmal abenteuerliche Trainingsbedingungen mit sich. Bei Windböen bis zu 100 km/h konnten wir live beobachten, wie eine Hochsprungmatte das fliegen lernt. Glücklicherweise ging für den Neuzugang Marius Laib alles glimpflich aus, als er von der Matte geworfen und begraben wurde. Eine geplante intensive Hürdentrainingseinheit am Donnerstag musste leider durch Sprints ersetzt werden, da die Hürden teilweise durch den Wind verschoben wurden.

 

Das überwiegende Fazit der Sportler war positiv und durch die durchgehend warmen Trainingsbedingungen konnten Trainingsinhalte durchgeführt werden, die bei den kalten Temperaturen in Deutschland unmöglich gewesen wären. Mit ehrgeizigen Zielen ausgestattet, gehen die TSH-Leichtathleten nun in die Sommersaison und freuen sich auf die ersten Wettkämpfe. Nach dem Auftakt am 29. April beim Sprint-Cup in Eckental und den Mittelfränkischen Meisterschaften im Stabhochsprung in Ansbach am 1. Mai stehen für fast alle Teilnehmer des Trainingslagers am 13./14. Mai bereits die Nordbayrischen Meisterschaften im Mehrkampf an. Dort gilt es, den Schwung aus dem Trainingslager mitzunehmen und erste Qualifikationsleistungen für Deutsche und Bayerische Meisterschaften zu erzielen.

 

Text: Christoph Lange

Fotos: Peter Müller

Trainingslager 2015

Herzogenaurach - Traumwetter zum Trainieren!

 

Angenehme Temperaturen und zum Teil strahlenden Sonnenschein konnten unsere jungen Leichtathleten bei ihrem Heimtrainingslager im Stadion am Dohnwald von Donnerstag (09.04.) bis Samstag (11.04.) genießen.

 

In drei Gruppen, nach Alter eingeteilt, absolvierten die 25 Kinder im Alter von sieben bis 13 Jahren insgesamt fünf Trainingseinheiten, wobei sie sowohl mit altbekannten Disziplinen wie dem Sprint oder dem Weitsprung als auch mit „neueren“ Disziplinen wie Hürden, Kugel, Diskus und Speer in Kontakt gekommen sind.

 

Nach dem Einlaufen im Donwald am Morgen sind Kraft (Stabilisation) und Beweglichkeit, die sowieso feste Bestandteile jeder Trainingseinheit gewesen sind, gemeinschaftlich wahrgenommen worden, bevor in die jeweiligen Gruppen eingeteilt wurde, um die verbliebenen zwei Stunden bis zum Mittagessen gezielt, altersgerecht und intensiv trainieren zu können. Für das leibliche Wohl der Trainingsfleißigen sorgte wie immer die Familie Sotirios. Nach dem Essen mit anschließender Pause ging es ab 14 Uhr mit „Warmspielen“, Kräftigung und Dehnung weiter, anschließend wieder Gruppentraining bis 16.30 Uhr.

 

Wie immer gehört zu einem Trainingslager auch ein angemessenes Rahmenprogramm, und so durften sich die Athletinnen und Athleten am ersten Abend im Atlantis vergnügen, während sie sich am Abend des zweiten Tages an der Kegelbahn austoben konnten.

 

Und auch wenn die Beine mit jedem Tag schwerer geworden sind und es hier und da am Körper gezwickt hat, haben alle Teilnehmer zur Freude der Betreuer und Trainer durchgehend großes Engagement und Interesse gezeigt und ganz sicher jede Menge dazu gelernt!

Positiv ist auch anzumerken, dass keine Verletzten zu beklagen gewesen sind und alle Beteiligten in der Woche danach wieder fit in die Außensaison starten konnten.

 

 

Text + Fotos: Peter Müller

Paderborn - Ohne Trainingsfleiß keinen Preis

 

Das dachte sich auch die Leichtathletikgruppe der Turnerschaft Herzogenaurach um ihren Trainer Peter Müller und brach deshalb zum traditionellen Osterferien-Trainingslager ins ostwestfälische Paderborn auf. Im dortigen Leichtathletik-Zentrum stand für die insgesamt vier Athletinnen und acht Athleten ein intensives Training in den verschiedenen Mehrkampf-Disziplinen an. Ein vielfältiges Rahmenprogramm sorgte für die nötige Regeneration und Abwechslung.

 

Die Herzogenauracher Athleten fanden im Ahorn-Sportpark, Paderborns größtem multifunktionalen Sportzentrum, ideale Trainingsbedingungen für ihre Saisonvorbereitung vor. Insbesondere Sprint, Hoch- und Weitsprung, Kugelstoßen, Diskus, Speerwurf sowie Stabhochsprung wurden intensiv trainiert.

Für Peter Müller stand in Paderborn vor allem die optimale Vorbereitung seiner Athleten auf die kommende Saison im Vordergrund: „Wir haben hauptsächlich an der Technik der Disziplinen des Mehrkampfes gefeilt", so der Coach zu den Trainingszielen.

 

Jeweils drei Stunden wurde am Vormittag trainiert, ehe nach einer Mittagspause die zweite Trainingseinheit am Nachmittag folgte. Die Lauf-, Sprung- und Wurf- Einheiten konnten allesamt in der Halle absolviert werden. Nur der Speerwurf draußen konnte aufgrund des schlechten Wetters nur ein einziges Mal stattfinden: „Leider hat uns das Wetter einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht", so Müller. Auch beim Dauerlauf über acht Kilometer am letzten Tag regnete es, aber die Athleten trotzten den widrigen äußeren Bedingungen und hielten ihren Trainingsplan ein.

 

Der Spaß kam auch beim Training nicht zu kurz: Zum Aufwärmen in der Halle wurden Spiele wie Basketball oder Fußball gespielt. Das Einlaufen absolvierten die TSH-Sportler auf dem 2,2 Kilometer langen „Trimm dich-Pfad". Gezielte Übungen im Kraftraum rundeten die Traingseinheiten ab. Trotz des prall gefüllten Trainingsplans kamen auch die individuellen Saisonziele der Teilnehmer nicht zu kurz, die von Trainer Müller in kleinen Gruppen besprochen wurden.

 

Erholung und Abwechslung bot ein vielfältiges Rahmenprogramm, zu dem auch ein Stadtbummel in der Paderborner Innenstadt, ein Bowling-Abend und ein Kinobesuch gehörten. Prominenten Besuch erhielten die Herzogenauracher im Trainingslager von der deutschen Siebenkämpferin Lilli Schwarzkopf. Mit der Top-Athletin wurden natürlich einige Erinnerungsfotos geschossen.

 

Am Ende des einwöchigen Trainingslagers waren alle Teilnehmer zwar etwas erschöpft, aber dennoch begeistert und wären am liebsten noch länger in Paderborn geblieben. Aber das nächste Trainingslager ist bereits fest im Blick: Im nächsten Jahr soll es in den Osterferien in das sonnige Chiclana de la Frontera nach Spanien gehen. Doch bis dahin stehen noch viele Wettkämpfe auf dem Programm. Trainer Peter Müller hofft dabei auf eine erfolgreiche Saison: „Mit dem Traingslager in Paderborn haben wir uns eine gute Grundlage erarbeitet, die sich in den nächsten Wochen und Monaten für unsere Athleten auszahlen wird!"

 

Text: Justus Santjer und Christopher Zahl

Foto: Peter Müller

Trainingslager 2014 - Berichte

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Trainingslager unter spanischer Sonne


Für die Leichtathletik-Trainingsgruppe ging es in den Osterferien für elf Tage nach Chiclana de la Frontera an die andalusische Atlantikküste, wo sich unsere Sportler bei sommerlichen Temperaturen intensiv auf die kommende Leichtathletik-Saison vorbereiteten. Im Mittelpunkt der Übungseinheiten standen für die zwölf Athleten und vier Betreuer dabei die Disziplinen des Mehrkampfs. Für die nötige Abwechslung sorgte ein vielfältiges Freizeitprogramm.

 

Die Herzogenauracher Leichtathleten fanden unter der Sonne Spaniens und im nahegelegenen Stadion von Chiclana de la Frontera, das sich als „Europäische Sportstadt 2015" bewirbt, nahezu ideale Rahmenbedienungen für das Training vor. Der Schwerpunkt der Übungseinheiten lag dabei in den technisch anspruchsvollen Disziplinen Hürden und Hochsprung. Aber auch Speerwurf, Diskus und das Kugelstoßen kamen nicht zu kurz. Trainer Peter Müller nahm seine Schützlinge während des Trainings immer wieder zur Seite, analysierte Stärken und Schwächen auf ganz individuelle Weise und glich die Leistungen immer wieder mit den von den Teilnehmern im Vorfeld des Trainingslagers formulierten Saisonzielen ab. Auch der zur Hotelanlage gehörende Strand wurde ausgiebig für abwechslungsreiche Einheiten genutzt, bei der Grundlagen im Sprint- und Sprungbereich trainiert wurden.


Der hoteleigene Kraftraum wurde ebenfalls in Anspruch genommen. Während die älteren Athleten dort ihre Kraftwerte steigerten, machten die jüngeren Athleten erste Erfahrung mit den verschiedenen Hebetechniken oder Kniebeugen.

Trainer Peter Müller zeigte sich nach Abschluss des Trainingslagers zufrieden mit den Leistungen seiner Athleten: „In den richtungsweisenden Tests in den verschieden Bereichen, die wir im Trainingslager durchgeführt haben, purzelten bereits einige Bestleistungen. Das macht Lust auf mehr", so der Übungsleiter.

 

Aber auch der Spaß kam bei allem Leistungssport nicht zu kurz. Nach dem Training sorgte ein breites Freizeitangebot für die nötige Regeneration und Abwechslung bei den Athleten. Ob beim Golf, Beachvolleyball, Sonnenbaden oder einem Tagesausflug nach Cadiz, einer der ältesten Städte Europas: Die Leichtathletik-Gruppe genoss das abwechslungsreiche Rahmenprogramm in vollen Zügen.
Abends versammelte sich die Gruppe im Gemeinschaftsraum, um gemeinsam Spiele zu spielen oder Fußballübertragungen anzuschauen.

 

Seit Beendigung des Trainingslagers wird bereits wieder fleißig auf dem TS-Platz trainiert, denn die ersten Wettkämpfe stehen an: Spätestens beim Sprintcup in Eckental am 04.Mai und dem Bayerncup am 10.Mai wird sich dann zeigen, ob sich das Trainingslager in Spanien in neue Bestzeiten für die Athleten ummünzen lässt.
Der Saison-Höhepunkt folgt dann im Juni/Juli, bei der die Athleten der TSH auf eine zahlreiche Teilnahmen bei den Deutschen und Bayerischen Meisterschaften hoffen.


Trainingslager 2013 - Berichte

TSH-Leichtathleten froh über die tolle Halle!


Während andere Bayerische Vereine Italien oder Österreich für ihr Trainingslager wählen und die DLV-Athleten sogar jedes Jahr nach Südafrika fliegen, hat sich die Leichtathletikelite der TSH dieses Jahr wieder für die Fahrt Richtung Norden, nach Paderborn, entschieden.

 

Vom Sonntag (24.03.) bis zum Freitag (29.03.) hieß es für die älteren Leichtathleten der TSH unter Regie von Trainer Peter Müller und Betreuer Werner Forster wieder Rennen, Springen, Werfen im Akkord, und so war das Training in seiner Intensität mit neun Trainingseinheiten à drei Stunden zwischenzeitlich durchaus „umwerfend".

Noch am Anreisetag wurde die erste Trainingseinheit absolviert, bevor man sich abends in der Unterkunft in Borchen einquartierte.

 

Generell hieß es nach dem Frühstück und der anschließenden Fahrt in den etwa acht Kilometer entfernten Ahornsportpark allmorgendlich 2,2 Kilometer an der frischen Luft einlaufen. Leider sind die Temperaturen trotz sehr viel Sonne zu gering gewesen, als dass die Trainingseinheiten im Stadion selbst hätten abgehalten werden können, da die Verletzungsgefahr zu groß gewesen wäre. Und so gab es in der Tat bis zum letzten Trainingstag glücklicherweise keine Verletzungen, sodass deswegen einer der 14 Athletinnen und Athleten hätte pausieren müssen.

 

Also ging es nach der Portion Frischluft wieder in die weitläufige und mit 100m Sprintbahnen, 200m Rundbahnen auf Stelzen, Weitsprunggruben, Stabhochanlage und großem und kleinem Wurfkäfig bestens ausgestatteten Halle, die zudem über diverse Krafträume und Spielfelder verfügt, die ebenfalls in das Trainingsprogramm eingegliedert worden sind. So konnte unter anderem regelmäßig in der Nachmittagseinheit, nach Mittagessen und kleiner anschließender Pause vor Ort, ab 14 Uhr zum Aufwärmen Fußball oder Basketball gespielt werden. Nach 17 Uhr ging es dann zurück ins Quartier zum Duschen, Essen, Unterhalten und Spielen.

 

Bei den Trainingseinheiten standen auch verschiedene Tests auf dem Programm, deren Werte erhoben werden, um die Zubringerleistungen jedes Athleten in den Gebieten Schnelligkeit, Kraft und Sprungkraft zu ermitteln. Außerdem wurden je nach Disziplin Schwerpunkte gesetzt. So kamen die Mehrkämpfer, die den größten Teil der Truppe bildeten, insgesamt auf zwei lange Einheiten Stabhochsprung, während die drei mitgereisten Damen allgemein viele Sprünge und Läufe auf dem Plan hatten und der Wurfspezialist, Nico Kaufmair, vor allem Kugel, Diskus und Speer absolvieren sollte. Leider war dieser bereits krank angereist und musste im Zuge seiner sich verschlechternden gesundheitlichen Verfassung einige Trainings-einheiten ausfallen lassen.

 

Zu Training, Anstrengung und Anspannung gehören auch immer Entspannung und Pausen, die hier von Peter Müller einerseits von vornherein fest eingeplant gewesen sind, zum Teil aber auch kurzfristig eingeschoben wurden, wenn es die körperliche Situation der Athleten erforderte. Während die Mittagspausen zur Besprechung der kommenden Saison oder zum Schlafen genutzt wurden, sollten die anderen freien Zeiten möglichst attraktiv gestaltet werden.

Nachdem am ersten Abend noch Allgemeines besprochen werden musste, wurden die anderen Abende wie in den Vorjahren auch mit Spielen und Turnieren (Tischtennis, Kicker, Billard) gefüllt, wobei sich die Sieger am Ende des Trainingslagers über osterlich-schokoladige Gewinne freuen durften.

 

Der Mittwoch ist gewissermaßen der Höhepunkt des Rahmenprogramms gewesen, da kein Nachmittagstraining angesetzt war, sodass die Gruppe nach den Tempoläufen des Vormittags, dem Mittagessen und einer gemeinschaftlichen Partie Volleyball die Innenstadt Paderborns erkundete und nach dem Abendessen noch eine Runde Bowling spielte.

Da die Halle des Ahornsportparks am Freitagmorgen nicht mehr zur Verfügung stand und in Anbetracht des schlechten Wetters wurde beschlossen, das Abschlusstraining auf den geplanten Dauerlauf zur Verbesserung der Grundlagenausdauer zu reduzieren und Spiele oder technische Disziplinen wegzulassen. Ein letztes Mittagessen im Restaurant des Parks, dann ging es wieder auf den Rückweg in die Heimat.

 

Nächstes Jahr wird es wohl auch für die Herzogenauracher wieder in das sonnige Spanien gehen, nach dessen warmen Temperaturen man sich hier vergeblich sehnte.

Was und wie viel die Athleten an Nutzen aus dem Training in Paderborn werden ziehen können, dürfen sie bereits am 09. Mai in Herzogenaurach zeigen, wenn die TSH den Mannschaftswettbewerb „Bayerncup" für alle Altersklassen am Donwald ausrichten wird. Die Ziele für die Sommersaison sind neben den Wettkämpfen auf bayerischer Ebene vor allem auch auf die diversen Deutschen Meisterschaften ausgerichtet.

 

Text: Andre Zahl

Foto: Peter Müller

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2012

01.12.2012

 

Timo Kaufmair gewinnt beim Sprint-Test-WK am 1.12.12 in Fürth den Sprintvierkampf (aller Altersklassen) mit starken Leistungen. V.a. seine 16,89s über 150m waren herausragend! Auch die anderen TSH-Starter wussten zu gefallen.

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Foto: Theo Kiefner

18./19.08.2012

Anna Dupke Fünfte bei der Süddeutschen

 

Mit vier Athleten reiste Trainer Peter Müller am 18. August zu den süddeutschen Leichtathletikmeisterschaften der Frauen, Männer und U 18 ins hessische Wetzlar und die zumeist eine Altersklasse höher gemeldeten Herzogenauracher schlugen sich zum Saisonabschluss nochmal                                                                     ausgezeichnet.

 

Die noch jugendliche Anna Dupke kam im Dreisprung bei den Frauen bereits am Samstag Nachmittag mit guten 11,70 m auf den fünften Platz, nach ihrem Verletzungspech bei der Jugend DM in Mönchengladbach ein mehr als versöhnliches Ergebnis.

Am Sonntag waren die restlichen drei TSH´ler am Start, allesamt in der Altersklasse U 18. Der 15-jährige Thomas Krome kam sowohl im Weit- (6,29m), als auch drei Stunden später im Dreisprung (12,39m) ins Finale und wurde jeweils Siebter.

 

Julia Gronau startete über 800m, erzielte nach couragiertem Lauf mit 2:24,10 Minuten eine neue Bestzeit und schaffte trotz der brütenden Mittagshitze das angestrebte Ziel unter 2:25 Minuten zu bleiben. Damit kam sie in dem stark besetzten Feld auf Rang zehn.

Für die noch fünfzehnjährige Isabel Kraus lief es im Dreisprung nicht so gut. In ihrem ersten Versuch kam sie auf ordentliche 10,33m, obwohl sie weit vor dem Balken absprang. Leider bekam sie ihren Anlauf in den nächsten beiden Durchgängen nicht in den Griff, weshalb sie dann letztlich das durchaus mögliche Finale um drei Zentimeter verpasste.

 

Text: Peter Müller

Fotos: Julia Gronau

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28./29.07.2012

Dreifacherfolg für Kai Bauer!

 

Mit sieben Titeln kehrten unsere Leichtathleten von den mittelfränkischen Meisterschaften aus Wendelstein zurück. Kai Bauer stand bei den Männern gleich dreimal ganz oben und die fünfzehnjährige Isabel Kraus feierte einen Doppelerfolg.

Ein Wetter wie im April mit Regenschauern und Sonnenschein und dazu ein kühler und böiger Wind setzten am 28. und 29. Juli den Leichtathleten zum Teil gehörig zu. Dazu kamen in einigen Altersklassen riesige Teilnehmerfelder, die vor allem in den Sprungdisziplinen zu überlangen Wartezeiten führten. Die Turnerschaft Herzogenaurach, die an den beiden Tagen mit insgesamt 18 Athleten vertreten war, konnte aber dennoch ordentlich Erfolge einheimsen.

 

Kai Bauer, der gerade erst seine Prüfungen an der Uni hinter sich gebracht hat, siegte im 100m Sprint (11,53s), im Weitsprung (6,57m) und mit Daniel Hoseus, Timo Kaufmair und Alexander Schuschke ganz überlegen über 4 x 100m in 43,60s.

Bei der W 15 gewann Isabel Kraus mit neuer Bestleistung im Kugelstoßen (10,47m) und war auch über die 80m Hürden in 12,89s die Schnellste. Im Weitsprung war der gleichaltrige Thomas Krome, der mit 6,06m als einziger die Sechs-Meter-Marke übertraf, nicht zu schlagen.

 

Nach einem couragierten Rennen holte sich Christian Schuschke mit neuer Bestzeit (2:06,94 Minuten) den Titel über 800m bei der U20. Die sechzehnjährige Julia Gronau trat ebenfalls bei den U20 an und lief mit 2:27,03 Minuten auch eine neue Bestmarke und wurde Zweite.

 

Weitere Silbermedaillen holten sich Kathrin Schmidt mit 11,66m im Kugelstoßen der Frauen, Pascal Hnas im Hochsprung der U20 mit ordentlichen 1,77m und Nico Kaufmair bei der U16 im Speerwurf (45,36m) und Kugelstoßen (14,03m).

In drei Disziplinen trat Marc Hoseus (M15) an und wurde dabei jeweils Dritter (12,36s über 80mHü., 44,65m im Speerwurf und 2:24,48 Minuten über 800m). Auch Niklas Wiesener (M14) ergatterte eine Bronzemedaille im Hürdensprint (13,72s).

 

Text + Foto: Peter Müller

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14./15.07.2012

Medaillenregen die Zweite


Nach den Erwachsenen und der Jugend hatten die Schüler ihre bayerischen Leichtahletikmeisterschaften am 14. und 15. Juli in Hösbach bei Aschaffenburg. Dort räumten sie unter der guten Betreuung von Timo Kaufmair, der Trainer Peter Müller vertrat, welcher mit den Leistungsturnerinnen bei der „Bayerischen" in Passau war, ordentlich ab.

Isabel Kraus, Thomas Krome, Nico Kaufmair und Marc Hoseus, welche alle in der Altersklasse der 15-jährigen antraten, holten insgesamt sagenhafte sieben Medaillen: Zweimal Gold, dreimal Silber und zweimal Bronze.

 

Thomas Krome war mit zweimal Gold und einmal Silber einer der erfolgreichsten Athleten der Veranstaltung. Am Samstag hatte er am Anfang noch mit starkem Regen zu kämpfen, der dann aber in Sonnenschein überging. Er dominierte im Dreisprung über seine Gegner und wurde mit einer neuen Freiluftbestleistung von 12,57m deutlich erster. Zwischendurch holte er sich über die 80m Hürden mit 11,35s noch Platz zwei.

 

Vereinskamerad Nico Kaufmair dagegen hatte Probleme mit der Kugel, und blieb mit gut eineinhalb Metern unter seiner Bestleistung leider auf dem vierten Platz sitzen. Die daraus resultierende Wut ließ er am Diskus aus und schleuderte ihn auf starke 41,44m, was Rang drei bedeutete.

 

Ebenfalls Pech hatte Isabel Kraus über die 80m Hürden. Sie lief den Vorlauf locker, so dass es längst für die nächste Runde gereicht hätte. Jedoch wurde der Zwischenlauf gestrichen, so dass 13,02s nicht mehr fürs Finale reichten. Dafür gelang ihr im Dreisprung mit 10,75m, wobei sie deutlich vor dem Brett absprang und locker 20cm verschenkte, ein riesen Satz, welchen sie dann im Versuch danach bestätigte. Das hieß neue Bestleistung und Platz zwei. Ihr zweite Silbermedaille holte sich Isabel über 300m Hürden, wo sie mit 46,70s ihre Bestzeit um zwei Sekunden verbesserte und nur hauchdünn geschlagen wurde.

 

Am Sonntag durfte wieder Thomas Krome als erster ran. Er trat über die 100m an, schonte aber seine Beine für den Weitsprung und schied nach 12,12s im Vorlauf mit 12,21s nach dem Zwischenlauf aus. Dies stellte sich dann im Weitsprung als richtige Entscheidung heraus. Nach zwei Sicherheitssprüngen nahm er der Konkurrenz alle Hoffnungen, sprang 6,41m und holte sich mit neuer Bestleistung seine zweite Goldmedaille. Seine weiteren Sprünge waren mindestens genauso weit, aber leider auch knapp übertreten.

 

Zusammen mit Nico Kaufmair trat Marc Hoseus im Speerwerfen an. Nach zwei eher unscheinbaren Versuchen katapultierte letzterer das Gerät auf 46,20m und steigerte sich so um ganze sechs Meter! Er setzte sich damit vorerst auf Rang zwei, und legte im weiteren Wettkampfverlauf noch eine wirklich gute Serie von Würfen hin. Das konnten so Nico Kaufmair und dessen Hauptkonkurrent Marius Laib aus Eckental nicht einfach stehen lassen. Bis zum bitteren Ende kämpften sie zu dritt um die Plätze zwei drei und vier. Nico bot als erster Paroli mit einer neuen Bestmarke von 48,29m, musste sich aber schließlich am Ende mit Platz drei zufrieden geben, da Marius Laib über 49m im letzten Versuch warf. Marc landete somit auf dem undankbaren vierten Rang, durfte sich aber trotzdem über seine starke Leistung freuen.

 

Text: Nico Kaufmair + Marc Hoseus + Timo Kaufmair

Fotos: Theo Kiefner?

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07./08.07.2012

Medaillenregen für TSH Leichtathleten


Bei den Bayerischen Meisterschaften der Männer, Frauen, U 20 und U 18 am 7. und 8. Juli im neu renovierten Sepp Brenninger Stadion in Erding gab es für unsere Leichtathleten mit drei Gold-, drei Silber und einer Bronzemedaille eine reiche Ausbeute! Zudem knackte die 4 x 100m Staffel der U20 die anvisierte Norm für die Jugend-DM in zwei Wochen in Mönchengladbach.

 

Einen kompletten Medaillensatz hatte sich Timo Kaufmair (U20) für diese Meisterschaften zum Ziel gesetzt und auch zur Freude seines Trainers konnte er dies mit tollen Leistungen in die Tat umsetzen. Bereits am Samstag Abend holte er sich mit Daniel Hoseus, Andre Zahl und Sam Leiblein in der Sprintstaffel mit 43,57 Sekunden die Silbermedaille und das angestrebte Ticket zur DM. Zuvor lief er starke 11,31s im 100m Vorlauf und kam nach 11,37s als Achter im Finale ins Ziel. Daniel Hoseus wurde nach 11,40s im Vorlauf mit 11,34s Siebter im Endlauf. Am Sonntag morgen genügten Kaufmair 6,39m zum dritten Rang im Weitsprung.

In seiner Paradedisziplin 110m Hürden trumpfte er dann groß auf. Nach einem spannenden und schnellen Finalrennen überquerte er nach 14,58s als erster die Ziellinie. Damit verbesserte er auch seine Bestzeit deutlich und liegt nun sogar auf Rang sechs in der Deutschen Bestenliste der U20.

 

Den Dreisprung der Frauen entschied wieder einmal Katharina Schreck ohne ernsthafte Konkurrenz klar für sich. Dabei reichten ihr nach einigen ungültigen Versuchen 12,57m zum Sieg. Die Umstellung auf den Weitsprung tags darauf gelang ihr nach einigen Sprüngen ganz gut und sie wurde mit 5,69m Zweite, nur einen Zentimeter hinter der Siegerin.

Hoch motiviert ging sie dann an den Start über 100m Hürden, wo ihr erstmals in ihrer Karriere ein Fehlstart unterlief und sie deshalb leider disqualifiziert wurde. Kathrin Schmidt kam nach 15,70 im Vorlauf und 15,62s im Finale auf den achten Platz. Im Speerwerfen wurde sie Siebte mit 37,45m und im Kugelstoßen mit 11,14m Achte.

 

Einen weiteren Dreisprungsieg gab es für Herzogenaurach durch Anna Dupke in der U20. Mit 11,43m lag auch sie klar vor ihren Konkurrentinnen und wurde gar nicht richtig gefordert. Ihr gestecktes Ziel von 12 Metern wird sie nun bei den Deutschen Meisterschaften in Angriff nehmen.

Nicht die DM-Norm, aber immerhin die Silbermedaille mit übersprungenen vier Metern holte sich Andre Zahl im Stabhochsprung der U18. Über die 110m Hürden blieb er mit 16,22s unter seinen Möglichkeiten und verpasste das Finale. Dies erreichte nach guten 15,53s im Vorlauf Sam Leiblein, der sich jedoch leider an einer Hürde den Knöchel anschlug und deshalb aufs Finale verzichten musste. Im 100m Flachsprint wurde er nach 11,42s im Vorlauf und 11,36s im Zwischenlauf (nur 0,06s von der DM-Norm entfernt) im Finale Fünfter mit 11,43s.

Leider war die schöne neue blaue Laufbahn sehr weich, was schnellere Zeiten verhinderte.

Nicht an den Start gehen konnten Julia Gronau und Steffi Krome (beide U18), die krankheitsbedingt zu Hause bleiben mussten.

 

Text: Peter Müller

Fotos: Theo Kiefner

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01.07.2012

Wetterchaos ärgert die Leichtathleten

Blitz, Donner und Dauerregen prägten die diesjährigen Schüler-Mehrkampfmeisterschaften am 1. Juli in Eckental. Keine leichte Aufgabe für die Organisatoren, aber auch für Trainer und vor allem Athleten, mit den häufigen Unterbrechungen klarzukommen. Vor allem im Hoch- und Weitsprung verhinderten starke Windböen bessere Leistungen und sorgten für viel Frust bei allen Teilnehmern.

 

Aber Jan Korder nutzte eine kurze Regenpause und sprintete die 75m in Bestzeit (11,00s) und holte sich den Titel im Drei- und Vierkampf bei den 12-Jährigen. Auch Moritz Wiedorn überzeugte besonders im Ballwurf mit guten 41,50m und erreichte in seinem ersten 5-Kampf den 2. Platz.

Bereits in drei Wochen treffen sich alle Athleten des Landkreises zu den Einzelmeisterschaften am Sportplatz der Turnerschaft Herzogenaurach mit hoffentlich besseren Bedingungen für alle Sportler!

Die weiteren Platzierungen:

MU14: Luca Klinkenberg (3. Platz im Vierkampf)

WU14: Christina Stolz (4. Platz im Vierkampf/ W13)

Elisabeth Suske (2. Platz im Vierkampf/ W12)

Emma Fleischmann (3. Platz im Vierkampf/ W12)

Lorena Holzbecher (6. Platz im Dreikampf/ W12)

 

Für Aufsehen sorgte schließlich noch eine Hundeattacke auf ein Mädchen, welches daraufhin sogar ins Krankenhaus gebracht wurde, nachdem es einigen Zuschauern mit ihren Regenschirmen gelang, das Tier dazu zu bringen, von dem Kind abzulassen.

 

Die U12-Athleten ließen sich dadurch aber nicht beirren und lieferten (den Wetterbedingungen entsprechend) einen guten Wettkampf ab.

 

So zum Beispiel Jan Schuster, der in der M11 mit 997 Punkten vor seinem Vereinskamerad Simon Novotny (884 Punkte) Zweiter wurde.

Neuzugang Benedikt Rörig wurde hier mit 713 Punkten knapp 5., Vinzenz Schoß 6. mit 466 Punkten.

Bei den M10 belegte Fabio Kaufmair, der die Tage davor noch mit einer Adduktorenzerrung zu kämpfen hatte, mit 628 Punkten den 10. Rang, gefolgt von Tristan Wiesener mit 468 Punkten.

Pierr Derrfuß landete bei den M9 in einem Feld von 15 Teilnehmern mit 764 Puntken auf einem guten 4. Platz.

In der Altersklasse W11 wurde Stefanie Wittwer 5. mit guten 942 Punkten.

Einen Jahrgang darunter wurde Lucia Hacker mit 888 Punkten 8., Anna Korder belegte den 10. Platz mit 865 Punkten.

Laura Merlino schaffte es in der U10 bei den W9 mit 690 Punkten auf den 6. Plat

 

Text: Andrea Schmidt, Timo Kaufmair

Bild: Timo Kaufmair

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16.06.2012

Die neue Kinderleichtathletik

 

In Erlangen wurde erstmals ein Wettkampf nach dem neuen Kinderleichtathletik-System durchgeführt. Hier wird eine komplette Mannschaft aus 6-11 Athleten (männlich und weiblich zusammen!) gemeldet, welche sich durch verschiedene neue Disziplinen (z.B.: Hindernislaufen, Weitsprungstaffel oder Stoßdreikampf ) kämpfen muss, worauf immer die besten Leistungen aus allen Disziplinen addiert werden. Die Mannschaft, welche am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt.

Neu ist auch, dass sich alle Teilnehmer aus allen Vereinen zusammen aufwärmen (s. Bilder).

 

Die TSH reiste ebenfalls mit einer Mannschaft aus 8 „Versuchskanninchen" an, um in dieses neue System hineinzuschnuppern.

Diese belegte zusammen mit den Höchstädtern den 5. Platz, wobei wirklich alle Anwesenden viel Spaß bei der Sache hatten.

 

Wer sich genauer über die neue Kinderleichtathletik informieren möchte, findet beim DLV alle Einzelheiten.

 

Text: Timo Kaufmair

Fotos: Christiane Korder

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12.06.2012

Drei Langhürdentitel nach Herzogenaurach


Die mittelfränkischen Langhürdenmeisterschaften der Leichtathleten fanden im Rahmen eines Abendsportfestes am Dienstag, den 12. Juni in Erlangen statt. Die TS Herzogenaurach konnte sich mit Kai Bauer bei den Männern und Isabel Kraus und Thomas Krome bei den 15-Jährigen jeweils den Titel holen. Ein zweiter und zwei dritte Plätze komplettieren das gute Abschneiden.

 

Trotz böigem Wind lief Kai Bauer seinen 15er Rhythmus zwischen den Hürden gut durch und beendete die 400 Meter nach 56,94 Sekunden als Bezirksmeister. Alexander Schuschke hatte leider mit seinem Heuschnupfen zu kämpfen und blieb mit 61,01 Sekunden als Dritter sicher unter seinen Möglichkeiten.

In der weiblichen U 18 lief Julia Gronau ein couragiertes Rennen und kam nach 70,29 Sekunden als Zweite ins Ziel. Damit hat sie ihr angestrebtes Ziel, die Norm für die Bayerische Meisterschaft, klar erreicht. In der W 15 schaffte dies auch Isabel Kraus, die über die 300m Hürden starke 48,69 Sekunden lief und damit siegte. Ebenfalls Rang eins und die BM-Norm sicherte sich Thomas Krome bei den M 15. Mit 44,10 Sekunden lag er klar vor seinen Konkurrenten. Falk Töpperwien wurde in 47,72 Sekunden Dritter, gefolgt von Bastian Dittrich, der mit 49,26 Sekunden Platz vier erzielte.

Die im Rahmenprogramm angebotenen Sprintdisziplinen nütze Trainer Peter Müller für einige seiner Athleten als Trainingswettkampf. Besonders hervorzuheben ist dabei Sam Leiblein (U18), der mit 11,37 Sekunden über 100 Meter trotz leichtem Gegenwind eine neue Bestzeit aufstellte und damit schnellster Sprinter des Abends war. Zur Norm für die Deutsche Meisterschaft fehlen ihm nur noch sieben Hundertstel Sekunden. Hoseus Daniel war mit 11,54 Sekunden bei der U 20 siegreich und Katharina Schreck mit 13,08 Sekunden bei den Frauen.

 

Text + Foto: Peter Müller

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