
Berichte LA 2026
Furioser Saisonauftakt mit Bestleistungen am laufenden Band in Fürth
FÜRTH – Die Hallensaison der Leichtathletik hat für den TS Herzogenaurach unter einem hervorragenden Stern begonnen. An den Wochenenden des 10./11. und 18. Januars fanden in der LAC-Halle in Fürth die Nordbayerischen Meisterschaften statt. Die Bilanz für den TSH ist beeindruckend: Zahlreiche Siege, Medaillen und persönliche Bestleistungen (PB) prägten den Auftritt der jungen Talente.
Absoluter Protagonist der Meisterhaften war Michael Hermann (M14), der sich gleich zwei Titel sicherte. Über die 60m Hürden siegte er mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 9,48 Sek., und auch im Hochsprung war er mit übersprungenen 1,55 m nicht zu schlagen. Abgerundet wurde seine starke Bilanz durch zwei vierte Plätze im 60m-Sprint und im Weitsprung.
In der weiblichen Altersklasse W14 glänzte Martina Scuritti. Sie entschied das Kugelstoßen mit einer neuen Bestweite von 9,34 m für sich. Martina schrammte zudem im Hochsprung nur knapp am Podest vorbei (Platz 4 mit 1,48 m) und verbesserte ihre Bestzeit über 60m Hürden auf 8,32 Sek. (Platz 8).
Besonders im Hochsprung zeigten die Herzogenauracher ihre Klasse. In der Altersklasse M12 feierte der Verein einen Doppelsieg: Kesav Rakesh holte sich den Titel vor seinem Teamkollegen Kilian Kamm. Beide stellten mit jeweils 1,35 m neue persönliche Bestleistungen auf.
Ähnlich erfolgreich präsentierten sich die Mädchen: In der W14 sicherte sich Fabienne Pichler den dritten Platz im Hochsprung mit 1,48 m – eine Steigerung ihrer persönlichen Bestleistung um beachtliche 6 cm! Auch im Weitsprung überzeugte sie mit einer neuen Bestleistung von 4,68 m (Platz 7), exakt der gleichen Weite, die auch Martina Scuritti erzielte. In der W12 gab es gleich zweimal Edelmetall: Lana Rosenbaum (Silber) und Sofia Scuritti (Bronze) sprangen beide mit jeweils 1,30 m zu neuen Bestleistungen. Sofia sicherte sich zudem einen weiteren dritten Platz im Kugelstoßen.
Auf der Mittelstrecke bewies Julius Kamm (M14) taktisches Geschick. In einem sehr reifen Rennen über 800m erkämpfte er sich den zweiten Platz. Ebenfalls zwei Medaillen gingen an Sarah Bimm (W13), die im Weitsprung Zweite und im Hochsprung Dritte wurde. Im Kugelstoßen der M13 sicherte sich Benjamin Nein mit einer Steigerung auf 8,55 m die Silbermedaille.
Für die Überraschung der Wettkämpfe sorgte Doyun Hwang (M15). Bei seinem allerersten Leichtathletik-Wettkampf überhaupt knackte er über 60m sofort die Norm für die Bayerischen Hallenmeisterschaften.
In der U18 erzielten Moritz Hardt mit 7,95s und Felix Pastowski mit 8,03s neue Bestzeiten im 60m Sprint. Felix verbesserte sich zudem über 200m auf 25,41s.. Clara Neumann kam mit 9,49s auf Rang drei über 60m Hürden. Über 400m steigerte sie sich auf 63,25s und wurde Vierte.
In der U20 sprintete Clara Pastowski in 8,31s auf Platz sechs über 60m. Auf der 200m Distanz kam sie als Siebte in 28,31s ins Ziel. Mika May glänzte über die Kurzhürde, knackte erstmals in 8,92s die Neun Sekunden Marke und holte sich damit Silber. Auf der 400m Strecke verbesserte er sich auf 54,38s und wurde Fünfter.
Nach diesem erfolgreichen Auftakt richtet sich der Blick nun auf die Bayerischen Hallenmeisterschaften, die am 31. Januar und 1. Februar in München stattfinden. Nach den Leistungen von Fürth reisen die jungen Athleten des TSH mit viel Selbstvertrauen in die Landeshauptstadt.
Text: Elisa Demaria
Fotos: Peter Müller











