Hemhofen, 9.Mai 2026

TS-Leichtathleten glänzen: Von der DM-Norm bis zum Medaillenregen

Das Wettkampfwochenende der lokalen Leichtathletik-Talente hätte kaum erfolgreicher verlaufen können. Von den nationalen Hürden-Sprints bis hin zu den jüngsten Nachwuchstalenten in Hemhofen feierte die Turnerschaft zahlreiche Siege und Qualifikationen.

Hürden-Asse lösen DM-Tickets

Den Auftakt machten die Langhürdler. Bei ihrem ersten Saisonstart über die 400m Hürden zeigten sich Mika May (U20) sowie die Zwillinge Emma und Clara Neumann (U18) in Topform. Mit einer beeindruckenden Zeit von 57,19 sek knackte Mika May souverän die Norm für die Deutschen Meisterschaften. Ihm folgten Emma Neumann (65,70 sek) und Clara Neumann (65,81 sek), die sich ebenfalls ihre Tickets für die nationalen Titelkämpfe sicherten.

U16: Starke Leistungen in Veitsbronn und Ansbach

Die Altersklasse U16 war an zwei Standorten gleichzeitig gefordert. In Veitsbronn dominierte das Sprint-Quartett: Emma Friedrich, Sarah Bimm, Martina Scuritti und Charlotte Klauer liefen die 4x100m Staffel in hervorragenden 52,32 sek. Damit unterboten sie die bayerische Qualifikationsnorm deutlich.

Zeitgleich glänzten die Stabhochspringer in Ansbach. Katharina Wiesneth und Emily Schmidt überquerten beide die 2,00m-Marke. Fabienne Pichler blieb mit 1,90m nur knapp unter ihrer Bestleistung. Besonders groß war die Freude bei Julius Kamm, der mit übersprungenen 2,40m die B-Qualifikation für die Bayerischen Meisterschaften erreichte.


v.l.: Emma Friedrich, Sarah Bimm, Charlotte Klauer und Martina Scuritti

Stabhochspringer in Ansbach

Peter Müller, Clara Neumann, Mika May und Emma Neumann


Hemhofen, 9.Mai 2026

U8/10-Kids glänzen bei Bahneröffnung in Hemhofen

Am 09.05.26 fand bei sonnigem Wetter die alljährliche Bahneröffnung in Hemhofen statt. Die Turnerschaft war insgesamt mit 17 hochmotivierten Athleten vertreten. 

Die U10 ist mit 8 Mädels, davon 2 hochgemeldet von U8 am Start gewesen. Im 3-Kampf W9 erreichte Liana Schultheiß Platz 2 und Sara Scuritti Platz 3. Lea Wilk W9 und Finja Struß W7 verpassten mit Platz 4 knapp das Podest, Lea konnte sich aber beim Crosslauf den 3. Platz sichern. Hier holte sich Liana ebenfalls den Silberpokal. 


Bei den 3 gemeldeten Jungs M9 erreichte Max Mattiassich beim Crosslauf Platz 1, sein Zwillingsbruder Mark holte sich den 3. Platz. 

Die U12 war stark vertreten.

Bei den M10 Jungs holte Noah Struß in allen Disziplinen Gold, Hochsprung mit 1,18m, Weitsprung mit 3,88m, Weitwurf mit 39m und im 50m Sprint mit 8"22s.Platz 2 im Hochsprung ging an Tobias Hartmann mit 1,10m. Er holte im Weitwurf mit 35m Platz 2 und beim Weitsprung mit 3,60m Platz 3.Mason Cole verpasste beim Weitwurf mit Platz 4 und 28m knapp das Treppchen, konnte sich aber sowohl beim Sprint mit 8"38s und beim Weitsprung mit 3,62m Platz 2 sichern. 

Bei den Mädels der W11 holte Lisa Friesner im Weitsprung mit 4,06m und im 50m Sprint mit 7"85s Platz 1. Der 2. Platz im Weitsprung ging mit 3,88m an Linda Hentschke.

Beim Weitwurf ging Platz 2 an Lena Bimm mit 28m. 

Wieder mal ein gelungener, erfolgreicher Wettkampf. Ihr Kids seid spitze!




Herzogenaurach, April 2026

Leichtathletik Kids Trainingslager in Herzi

Vom 9. - 11. April fand das alljährliche Trainingslager für die Kinder der U10-U14 statt. 

Es gab für jede Gruppe vier Trainingseinheiten in denen die Kinder in acht Disziplinen reinschnuppern bzw. ihr bisheriges Können ausbauen konnten. Gerade für die U10 Kinder etwas Besonderes, da z.B. Diskus oder Stabhochsprung bisher noch nicht auf dem Trainingsplan stand. Am Abend wurde nach dem Essen ein Spieleabend organisiert, der bei allen sehr gut ankam und viel Spaß machte. Am letzten Tag wurde vormittags noch einmal trainiert, bevor am Nachmittag ein gemischter Wettkampf aller Altersgruppen stattfand. 

Mit viel Beifall der Teammitglieder und auch der zuschauenden Eltern war dies ein toller Abschluss und ein motivierender Start in die neue Wettkampf-Saison. 

Text: Eva Pichler 

Foto: Peter Müller


Makarska , Kroation April 2026

TSH Leichtathleten machen sich in Kroatien fit für die Saison

Wie bereits die Jahre zuvor machten sich auch dieses Jahr einige Jugendliche und Erwachsene Leichtathleten der TSH um Trainer Peter Müller auf ins zehntägige Trainingslager. Ziel war diesmal die kroatische Küstenstadt Makarska nahe Split, welche schon öfter mit guten Trainingsbedingungen und schönem Wetter überzeugt hatte.

Nach der Anreise am Sonntag gings tags darauf los mit ersten kurzen Starts aus dem Block, bis es dann am Nachmittag zu den einzelnen Disziplinen eines jeden Athleten ging. Dazu gehörte Langhürde, Sprint sowie Hochsprung. Nach Traumwetter am ersten Trainingstag kam der für Kroatien um diese Jahreszeit typische Bora Wind auf, doch davon ließen sich die Athleten nicht beeinflussen. Es wurde an Technik, Ausdauer und Schnelligkeit gefeilt. Jedoch kehrte das gute Wetter drei Tage später wieder zurück, weswegen ab Donnerstag perfekte Trainingsbedingungen geboten waren und sich die Athleten nach den Einheiten sogar im Meer regenerieren konnten. Neben den Stunden im Stadion von Makarska, besuchte die Gruppe auch zweimal das nahegelegene Fitnessstudio, in dem man sich vor allem auf die Verbesserung der Kraft fokussierte. Zwischen intensiven Aktivitäten gab Trainer Peter Müller auch Workshops darüber, wie Schlaf und Ernährung die Entwicklung eines Leistungssportlers positiv beeinflussen können, was den Athleten neue und interessante Einblicke lieferte. 

Um die zehn Tage abwechslungsreich zu gestalten, wurden im Vorhinein zwei Ausflüge geplant. Einmal ging es in die nahegelegene bekannte Stadt Split, während man beim zweiten Mal mit einer Fähre auf die Insel Bra? fuhr, wo das kleine Örtchen Sumartin erkundet wurde. Unterhaltung boten auch die gemeinsamen Spieleabende, wo viel zusammen gelacht wurde.

Abgeschlossen wurde das Trainingslager dann noch mit einer schweren Laufeinheit, bevor sich die Gruppe der TSH am nächsten Morgen wieder nach Hause aufmachte. Die Basis für eine erfolgreiche Saison ist damit gelegt und das Team ist enger zusammengewachsen.

Text: Maryna Kovtunova, Clara und Emma Neumann

Foto: Peter Müller


April 2026

TSH-Erfolge bei den Bayerischen Meisterschaften: Gold und Silber!

Ein Wochenende voller taktischer Meisterleistungen bescherte den Leichtathleten des TSH glänzende Ergebnisse bei den Bayerischen Meisterschaften.  
Allen voran die 4x400m Mixed-Staffel der U20, die sich in einem spannenden Rennen den bayerischen Meistertitel sicherte.


Mika May legte mit einer starken Startphase den Grundstein und übergab den Stab in Führung liegend an Clara Neumann. Gemeinsam mit Moritz Hardt hielt sie die Mannschaft im Kampf um die Spitze, bevor Schlussläuferin Emma Neumann den Sack zumachte. Taktisch klug kontrollierte sie die ersten 200 Meter, um auf der Zielgeraden ihre Energiereserven zu zünden, die Konkurrenz zu überholen und den Sieg für den TSH perfekt zu machen.

Auch die 3x800m-Staffel der U16 glänzte in einem großen Teilnehmerfeld von elf Teams. Die junge Sofia Scuritti (Jahrgang 2014) bewies Übersicht, ließ das Feld zunächst ziehen und arbeitete sich mutig auf Platz drei vor. Charlotte Klauer verbesserte die Position weiter, ehe Martina Scuritti den Silberrang souverän verteidigte. Ein hervorragender zweiter Platz hinter den starken Läuferinnen aus Geisenfeld rundete das erfolgreiche Wochenende ab.


v.l. Emma Neumann, Moritz Hardt, Clara Neumann und Mika May


v.l. Sofia Scuritti, Charlotte Klauer und Martina Scuritti 

München, März 2026

Bayern Top-Team:

Maryna Kovtunova im BLV Top-Kader

Das Top-Team des Bayerischen Leichtathletik-Verbandes besteht im Jahr 2026 aus 36 Athletinnen und Athleten. Alle haben im letzten Jahr eine Medaille bei Deutschen Meisterschaften der Altersklassen U18 bis U23 gewonnen. Der Kader traf sich zu einem Lehrgang in der Münchner Werner-von-Linde-Halle. 

„Es sind alles Athletinnen und Athleten, von denen wir erwarten, dass sie diese Erfolge auf nationaler Ebene wiederholen können. Wenn möglich, sollen sie sogar bei den internationalen Meisterschaften dabei sein und dort um Medaillen kämpfen”, so Bundesstützpunktleiter Andreas Knauer zu den Auswahlkriterien für diesen Top-Kader. Damit möchte der BLV die Athleten zusätzlich zu den Bundeskadern unterstützen. 
Damit im Laufe des Jahres ein großer Teil der Kaderathleten an einer der internationalen Meisterschaften – der U20-Weltmeisterschaft oder der U18-Europameisterschaft – teilnehmen kann, wurden auch die Trainer mit einbezogen. Für sie gab es unter anderem einen Vortrag von Martin Walz mit dem Titel „Vom Training zum High Performance Coaching“, aber auch der Bereich „Schlaf und Regeneration“ mit Michael Sulzmann gehörte dazu. Einen wichtigen Punkt für Trainer und Athleten sprach Fabienne Engels (Kohlmann) in ihrem Vortrag über Sportpsychologie an: „Abliefern, wenn’s drauf ankommt.“

Schon vor dem offiziellen Teil des Lehrgangs gab es für die Nachwuchshochspringerin einen besonderen Moment. Die australische Hochsprung-Weltmeisterin Nicola Olyslagers absolvierte gerade eine ihrer letzten Trainingseinheiten vor der Reise zur Hallenweltmeisterschaft, bei der sie als Titelverteidigerin an den Start geht. Nach dem Training nahm sie sich Zeit, um sich mit den Nachwuchsspringerinnen zu unterhalten.
Der erste Praxisteil war für die Athletinnen und Athleten ein Blick über den sprichwörtlichen Tellerrand. Mit Levan Janigava, dem Bayerischen Landestrainer der Boxer, gab es ein gemeinsames Training. Dieses stand unter dem Motto „Boxen (Koordination, Rhythmus, Balance, …)”. Nach dem fast zweistündigen Training, bei dem sich Spaß und Anstrengung die Waage hielten, waren alle froh, dass es in die Mittagspause ging.    

 Text: Theo Kiefner


https://blv-sport.de/leistungssport/kader-listen-2025/26/top-team-bayern-2026


Ndasi und Maryna beim Box-Training


Nicola Olyslagas (Weltmeisterin Hochsprung), Eva Kalb, Maryna & Peter


Maryna, Peter, Nicola Olyslagas (Weltmeisterin Hochsprung), Eva Kalb


Fürth, 1.März 2026

TSH-Talente glänzen bei Bayerischen Meisterschaften in Fürth

Ein ereignisreiches Wochenende liegt hinter den Leichtathleten der TSH, die sich am 28.02. und 01.03. bei den Bayerischen Mehrkampf-Meisterschaften in Fürth mit der Landeselite gemessen haben. Im Fokus stand der anspruchsvolle Hallen-4-Kampf, bei dem die Mädchen über 60 m Hürden, im Weitsprung, Kugelstoßen und über 800 m antraten, während die Jungen die 1000 m-Distanz als Abschluss bewältigten.


In der Altersklasse W14 reiste Martina Scuritti ambitioniert, mit dem klaren und realistischen Ziel einer Medaille, an. Doch es lief nicht alles wie gewünscht. Ein technischer Fehler an der ersten Hürde kostete sie jedoch früh wertvolle Punkte. Trotz dieses Rückschlags bewies Martina enorme mentale Stärke und eine durchweg solide Form mit einer neuen persönlichen Bestleistung (PB) von 4,87 m im Weitsprung und starken 9,26 m mit der Kugel. Das Pech blieb ihr jedoch treu: Ein unverschuldeter Sturz kurz nach dem Start des 800 m-Laufs verhinderte den Sprung auf das Podest. Mit viel Mut rappelte sie sich auf, holte zahlreiche Plätze auf (2:39,95 Min.) und erkämpfte sich so noch den 5. Platz. Auch wenn das Ergebnis nach den Zwischenfällen zunächst eine Enttäuschung war, nimmt sie aus diesem harten Wettkampf wertvolle Erfahrungen für ihre sportliche Zukunft mit. Was ihre Leistung an diesem Wochenende außergewöhnlicher macht: neben dem vollen Mehrkampf-Programm gab Martina zeitgleich ihr Debüt in der Handball-Jugendbundesliga mit der B-Jugend des HC Erlangen – eine beeindruckende Demonstration ihrer sportlichen Vielseitigkeit.

In absoluter Topform präsentierte sich Charlotte Klauer, die einen richtig starken Wettkampf ablieferte. Über die Hürden gelang ihr in 9,68 Sek. ein sensationeller und technisch perfekter Lauf, mit dem sie ihre eigene Bestmarke massiv steigerte. Diese hervorragende Verfassung zog sie konsequent durch den gesamten 4-Kampf: Sie krönte ihren Tag mit weiteren deutlichen Bestleistungen im Kugelstoßen (6,62 m PB) und einer fabelhaften Zeit über 800 m (2:31,60 Min. PB). Fabienne Pichler komplettierte das Trio auf Rang 16 und glänzte dabei vor allem mit einer neuen Kugelstoß-Bestmarke von 7,39 m sowie soliden Leistungen im Weitsprung (4,39 m) und über die 800 m-Distanz, was den Mädchen in der Addition zudem einen guten 4. Platz in der U16-Mannschaftswertung einbrachte.

Bei den Jungen der M14 unterstrich Julius Kamm seine derzeitige Ausnahmestellung. Nur eine Woche nachdem er bei den Bayerischen Crosslauf-Meisterschaften in Regensburg einen hervorragenden 6. Platz belegt hatte, feierte er in Fürth ein wahres Bestleistungs-Festival und beendete den Mehrkampf auf Platz 5. In allen vier Disziplinen setzte er neue Bestmarken, wobei besonders die Steigerung im Weitsprung auf 4,81 m sowie die Verbesserung über 1000 m um 7 Sekunden auf 3:03,64 Min. hervorstachen. Direkt dahinter auf Rang 6 folgte Michael Hermann, der mit exakt 5,00 m im Weitsprung erstmals die magische 5-Meter-Marke knackte. Auch er überzeugte mit starken Leistungen über die Hürden (9,50 s), mit der Kugel (6,43 m PB) und über 1000 m (3:25,65 Min. PB).

Mit diesen Resultaten etablieren sich die jungen TSH-Athleten immer fester in der bayerischen Elite. Das Trainerteam blickt extrem stolz auf diese Hallensaison zurück und richtet den Fokus nun auf die Vorbereitung für die Sommersaison, die bereits Ende April beginnt.


Charlotte Klauer

Fabienne Pichler

Julius Kamm



Martina Scuritti

Michael Hermann



1.März 2026

Riesenstimmung beim Leichtathletik-Nachwuchs

Die Jüngsten der Leichtathletik haben am 1. März 2026 ihre Hallensaison mit einem stimmungsvollen Mannschaftswettkampf in der Kinderleichtathletik erfolgreich beendet. Insgesamt 23 Mannschaften gingen hochmotiviert an den Start – darunter auch eine reine Turnmannschaft sowie eine Freizeitgruppe aus der Abteilung „Gesund und Fit“ der TSH unter der Leitung von Christian Dohle.

Insgesamt überzeugte die Veranstaltung mit guten Leistungen und einer tollen Atmosphäre. Besonders bei den abschließenden Rundenstaffeln war die Begeisterung in der Halle deutlich zu spüren.


In der Altersklasse U12 traten acht Mannschaften an. Hier dominierten die Turnerinnen von Peter Müller und sicherten sich souverän die Goldmedaille. Tobias Singer, der seit vergangenem Herbst das Trainerteam verstärkt, betreute eine weitere Mannschaft in dieser Altersklasse, die Vierter wurden.

Noch größer war das Starterfeld in der U10: Gleich elf Mannschaften gingen hier ins Rennen. Die TSH durfte sich über den Gewinn der Goldmedaille freuen. Die drei weiteren Teams, alle betreut von Eva Pichler, zeigten ebenfalls starke Leistungen und schlugen sich wacker.

Bei den Jüngsten in der U8 starteten vier Mannschaften. Ein Team erreichte einen geteilten dritten Platz, ein weiteres durfte sich über Silber freuen. Beide Mannschaften wurden von Sabine Struß und Isolde Hildel betreut, die sich seit mehreren Jahrzehnten in dieser Altersklasse engagieren.

Ein besonderes Highlight bildete die abschließende Siegerehrung: Nicht nur die Podestplatzierten erhielten Medaillen – alle teilnehmenden Athletinnen und Athleten wurden mit einer Urkunde für ihren Einsatz belohnt.

Ein herzlicher Dank gilt den zahlreichen Helferinnen und Helfern, ohne deren Unterstützung eine solche Veranstaltung nicht möglich wäre, sowie Edeka Bechmann für die großzügige Spende zugunsten des Essensverkaufs.

Text: Kathrin Schmidt

Fotos: Werner Meschede











Fürth, 11.Januar 2026

Furioser Saisonauftakt mit Bestleistungen am laufenden Band in Fürth

FÜRTH – Die Hallensaison der Leichtathletik hat für den TS Herzogenaurach unter einem hervorragenden Stern begonnen. An den Wochenenden des 10./11. und 18. Januars fanden in der LAC-Halle in Fürth die Nordbayerischen Meisterschaften statt. Die Bilanz für den TSH ist beeindruckend: Zahlreiche Siege, Medaillen und persönliche Bestleistungen (PB) prägten den Auftritt der jungen Talente.


Absoluter Protagonist der Meisterhaften war Michael Hermann (M14), der sich gleich zwei Titel sicherte. Über die 60m Hürden siegte er mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 9,48 Sek., und auch im Hochsprung war er mit übersprungenen 1,55 m nicht zu schlagen. Abgerundet wurde seine starke Bilanz durch zwei vierte Plätze im 60m-Sprint und im Weitsprung.

In der weiblichen Altersklasse W14 glänzte Martina Scuritti. Sie entschied das Kugelstoßen mit einer neuen Bestweite von 9,34 m für sich. Martina schrammte zudem im Hochsprung nur knapp am Podest vorbei (Platz 4 mit 1,48 m) und verbesserte ihre Bestzeit über 60m Hürden auf 8,32 Sek. (Platz 8).

Besonders im Hochsprung zeigten die Herzogenauracher ihre Klasse. In der Altersklasse M12 feierte der Verein einen Doppelsieg: Kesav Rakesh holte sich den Titel vor seinem Teamkollegen Kilian Kamm. Beide stellten mit jeweils 1,35 m neue persönliche Bestleistungen auf.

Ähnlich erfolgreich präsentierten sich die Mädchen: In der W14 sicherte sich Fabienne Pichler den dritten Platz im Hochsprung mit 1,48 m – eine Steigerung ihrer persönlichen Bestleistung um beachtliche 6 cm! Auch im Weitsprung überzeugte sie mit einer neuen Bestleistung von 4,68 m (Platz 7), exakt der gleichen Weite, die auch Martina Scuritti erzielte. In der W12 gab es gleich zweimal Edelmetall: Lana Rosenbaum (Silber) und Sofia Scuritti (Bronze) sprangen beide mit jeweils 1,30 m zu neuen Bestleistungen. Sofia sicherte sich zudem einen weiteren dritten Platz im Kugelstoßen.

Auf der Mittelstrecke bewies Julius Kamm (M14) taktisches Geschick. In einem sehr reifen Rennen über 800m erkämpfte er sich den zweiten Platz. Ebenfalls zwei Medaillen gingen an Sarah Bimm (W13), die im Weitsprung Zweite und im Hochsprung Dritte wurde. Im Kugelstoßen der M13 sicherte sich Benjamin Nein mit einer Steigerung auf 8,55 m die Silbermedaille.

Für die Überraschung der Wettkämpfe sorgte Doyun Hwang (M15). Bei seinem allerersten Leichtathletik-Wettkampf überhaupt knackte er über 60m sofort die Norm für die Bayerischen Hallenmeisterschaften.

In der U18 erzielten Moritz Hardt mit 7,95s und Felix Pastowski mit 8,03s neue Bestzeiten im 60m Sprint. Felix verbesserte sich zudem über 200m auf 25,41s.. Clara Neumann kam mit 9,49s auf Rang drei über 60m Hürden. Über 400m steigerte sie sich auf 63,25s und wurde Vierte.

In der U20 sprintete Clara Pastowski in 8,31s auf Platz sechs über 60m. Auf der 200m Distanz kam sie als Siebte in 28,31s ins Ziel. Mika May glänzte über die Kurzhürde, knackte erstmals in 8,92s die Neun Sekunden Marke und holte sich damit Silber. Auf der 400m Strecke verbesserte er sich auf 54,38s und wurde Fünfter.

 

Nach diesem erfolgreichen Auftakt richtet sich der Blick nun auf die Bayerischen Hallenmeisterschaften, die am 31. Januar und 1. Februar in München stattfinden. Nach den Leistungen von Fürth reisen die jungen Athleten des TSH mit viel Selbstvertrauen in die Landeshauptstadt.

 

Text:     Elisa Demaria

Fotos:   Peter Müller






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