
SPORTABZEICHEN 2025
12 Feb
SPORTABZEICHEN 2025
Übergabe: „Hier kann jeder mal Olympionike sein“
„Hier kann jeder mal Olympionike sein“
Eine gute Bilanz konnte der Sportabzeichen Obmann der Turnerschaft Herzogenaurach 1861 e.V., Josef Weisser, ziehen. Die Tendenz ist wieder steigend, 136 Sportabzeichen wurden im vergangenen Jahr abgenommen. Im Vorjahr waren es „nur“ 102. Nun gab es die Urkunden für die Sportlerinnen und Sportler. Der Bürgermeister hatte sogar noch eine Überraschung dabei.
Die Wertschätzung, die der Verein den Freizeitsportlerinnen und -Sportlern entgegenbringt, ist durch die Anwesenheit von zwei Vorständen klar zum Ausdruck gebracht worden. Sportvorstand Manfred Schmidt und Jugendvorständin Eva Pichler kamen zur Übergabe und unterstützen das Team um Josef Weisser. Eva Pichler ist selbst aktive Trainerin und sehr stolz auf ihre Leichtathletinnen und -Athleten. Für sie war es Ehrensache, den Verein zu unterstützen und neben dem Training noch die Anforderungen des Sportabzeichens zu erfüllen.
Insgesamt 85 Kinder und Jugendliche haben die Prüfungen erfolgreich abgelegt. Bürgermeister German Hacker war sichtlich beeindruckt und lobte das Team der Prüfer. Die Sportartikelherstellerstadt Herzogenaurach, die in einer überregionalen Studie auch die höchste Quote der sportaktiven Bürger hat, kann nur durch eine vorhandene Grundfitness in der Bevölkerung so gut abschneiden, meinte Hacker. Als Dankeschön hatte er je eine Tagesfreikarte vom Freizeitbad Atlantis für alle Kinder und Jugendlichen, die das Sportabzeichen abgelegt haben, mitgebracht. Für das Prüferteam gab es je eine Flasche Wein als Zeichen der Anerkennung.
Auch die 51 Erwachsenen, die die Leistungsprüfungen im letzten Sommer abgelegt hatten, konnten stolz auf die Ergebnisse sein. 38 mal Gold, 9 mal Silber und 4 mal Bronze sind eine beeindruckende Leistungsbilanz.
Hervorzuheben sind die Sportler, die regelmäßig dabei sind. Hamid Edrissi, im 80. Lebensjahr, hat bereits 20 mal mitgemacht. Bei den Frauen sind Annemarie Dannhäuser (39 Teilnahmen) und Christa Spitzer mit 36 Teilnahmen die klaren Sieger in der Ausdauerwertung. Respekt.
Der Wanderpokal für das Familiensportabzeichen ging wieder an die Familie Huep, Sommer, Weisser. Erster Platz für 8 abgelegte Sportabzeichen, alle in Gold. Familie Bimm, Deutschmann belegte Platz zwei mit 6 abgelegten Prüfungen, ebenfalls alle in Gold. Platz drei für Familie Kamm, 5 abgelegte Sportabzeichen, davon 3 Gold, 1 Silber, 1 Bronze. Ausblick: die TSH ist im Arbeitskreis Inklusion vertreten und wird auf die Einrichtungen zugehen, um für das Sportabzeichen zu werben. Manfred Schmidt kennt die logistischen Herausforderungen, man wird aber eine gute Lösung finden.
Der Start für die kommende Sportabzeichen-Saison wurde vorverlegt.
Am 14. April geht es auf dem TSH-Platz in der Adalbert-Stifter-Strasse 50 wieder los.
In der Sommerpause (wegen Sanierung der Tartanbahn erforderlich) werden keine Prüfungen abgenommen.
Es geht dann am 15. September weiter, bis zum 29. September. Mitte Oktober soll dann wieder ein Familiensportabzeichentag stattfinden.
Autor: Gerd Ankermann












